PrestaShop nutzt, wie viele andere Anwendungen auch, PHP.
PHP wird ständig weiterentwickelt, weshalb die PHP-Version 7.2 bereits den Status „End of life“ hat.
Warum ist das so wichtig für Onlineshop-Betreiber mit PrestaShop?
Ganz einfach, die zurzeit weitverbreiteten PrestaShop-Versionen 1.7.5 – 1.7.6 funktionieren nur bis zur PHP-Version 7.2.
Viele Hosting-Anbieter verlängern von sich aus die Laufzeit der PHP-Version 7.2. Allerdings stellen einige Hosting-Anbieter bereits Anfang 2022 die PHP-Version 7.2 ein!
Deshalb ist es notwendig, zeitnahe und regelmässig den Onlineshop auf die neueren Versionen zu migrieren.
Wir führen Ihr Upgrade professionell und fachgerecht durch. Gerne beraten wir Sie über Ihre Optionen.
Viele Onlineshops mit PrestaShop laufen weiterhin auf der Version 1.6, meistens noch mit PHP 7 oder tiefer.
Aber nicht nur PrestaShop als Software hat sich stark weiterentwickelt, sondern auch die PHP-Version wurde laufend erneuert.
Gerade die PHP-Version 7.2 ist bereits im End-of-Life angekommen, es gibt somit keine Updates mehr.
Somit ist es höchste Zeit, sich mit dem PrestaShop Update von der Version 1.6 auf die Version 1.7 zu befassen.
PrestaShop Update gut vorbereiten
PrestaShop Agentur Schweiz
Gerade bei der Version 1.6 auf 1.7 wurde bei PrestaShop sehr vieles erneuert, deshalb funktioniert ein einfacher Klick beim PrestaShop Upgrade nicht.
Zu Beginn sollten Sie an das Shopdesign denken.
Denn das Design aus der Version 1.6 kann nicht einfach kopiert und wieder genutzt werden.
Der Aufbau wurde vollständig erneuert, deshalb ist ein neues Shopdesign bzw. Theme, für die Version 1.7 notwendig.
3 Möglichkeiten für ein PrestaShop Theme:
PrestaShop Original Theme nutzen
(Ein Beispiel finden Sie hier: Demo PrestaShop 1.7)
Ein Shopdesign gemäss Ihren Wünschen und Vorstellungen erstellen lassen
Ein Theme für die Version 1.7 im Marktplatz einkaufen
Sie sollten sich unbedingt im Voraus entschliessen, welche Variante Sie anwenden möchten.
Vorbereitung zum Datenbank-Update
Die grösste Aufgabe ist das Datenbank-Upgrade von der Version 1.6 auf 1.7.
Denn wichtig ist natürlich, dass alle Kundendaten, Bestellungen, Kategorien, Artikel sowie Produktbilder auch nach dem PrestaShop Update weiterhin verfügbar sind.
Deshalb sollten Sie das Upgrade zwingend nur in einem Demoshop mit einer Kopie Ihres Onlineshops durchführen.
Achten Sie unbedingt darauf, dass Sie nebst der Datenbank auch eine Kopie Ihrer Files anlegen und nur damit das Update durchführen.
Anleitung PrestaShop Update 1.6 auf 1.7
Wenn Sie gerne eine kurzen Einblick möchten, dann schauen Sie sich am besten unsere Anleitung an.
Dort finden Sie hilfreiche Informationen, wie Sie das Update durchführen können.
Personen bzw. Unternehmen welche in Deutschland mit PrestaShop arbeiten, müssen ab dem 01.07.2020 die MwSt. anpassen.
Neu muss mit 16% statt 19% gearbeitet werden.
Und falls genutzt müssen auch die 7% auf 5% MwSt. umgestellt werden.
Wie stelle ich die MwSt. im PrestaShop richtig um?
Leider genügt es nicht, einfach im Admin-Panel die MwSt. im Steuersatz auf von 19% auf 16% umzustellen.
Grund dafür ist, dass PrestaShop die Nettopreise und nicht die Bruttopreise in der Datenbank speichert.
Deshalb ist eine Anpassung in der Datenbank notwendig – Jedoch ist diese Anpassung auch für Personen mit wenigen MySQL-Kenntnissen möglich.
Anleitung Backup:
Zuerst muss zwingend ein Backup angelegt werden, dies erfolgt über wenige Klicks.
Melden Sie sich im phpmyadmin an, meist erreichbar über das Control Panel Ihres Hosting-Anbieters
Klicken Sie in der Navigation zuerst auf „Exportieren“ und wählen Sie „Angepasst“.
Danach markieren Sie in der Liste folgende 4 Tabellen:
ps_product
ps_product_shop
ps_product_attribute
ps_product_attribute_shop
(Sie können diese auch einzeln jeweils herunterladen)
Klicken Sie auf „OK“ um den Download der Tabellen zu starten und legen Sie diese Dateien auf Ihrem Computer in einem Ordner ab.
MwSt. von 19% auf 16% umstellen:
Öffnen Sie zuerst Ihr PrestaShop Admin-Panel in einem neuen Fenster (phpmyadmin benötigen Sie gleich noch einmal).
Klicken Sie auf „Lokalisierung > Steuersätze“ und ändern Sie den Steuersatz von 19% auf 16%.
Direkt in der Übersicht beim Steuersatz, in welchem jetzt 19% eingetragen ist, sehen Sie eine „ID“ – Notieren Sie sich diese.
Danach gehen Sie ins phpmyadmin zurück und klicken in der Navigation auf „SQL“ – Jetzt öffnet sich ein Eingabefenster.
Kopieren Sie ganz einfach den folgenden Code und fügen Sie ihn in dieses Eingabefenster ein:
update `ps_product` set price = (((price * 1.19) * 100) / 116.0) where id_tax_rules_group = X;
update `ps_product_shop` set price = (((price * 1.19) * 100) / 116.0) where id_tax_rules_group = X;
update `ps_product_attribute` set price = (((price * 1.19) * 100) / 116.0) where price <> 0 and id_product in (select id_product from ps_product where id_tax_rules_group = X);
update `ps_product_attribute_shop` set price = (((price * 1.19) * 100) / 116.0) where price <> 0 and id_product in (select id_product from ps_product where id_tax_rules_group = X);
Beachten Sie bitte, dass Sie das X am Ende der Zeilen ersetzen müssen, durch die vorhin notierte ID (siehe Punkt 2).
Klicken Sie anschliessend auf OK – Das war es bereits, die Nettopreise wurden neu mit 16% berechnet und werden im PrestaShop übernommen.
Ergänzung: MwSt. für Staffelpreise anpassen
Die oben genannten Schritte gelten natürlich nur für die allgemeinen Preise im Shop.
Wenn Sie Staffelpreise einsetzen (z. B.: ab 3 Stück nur 1.50 € statt 1,65 €), dann müssen diese Preisangaben ebenfalls noch angepasst werden.
PrestaShop speichert aber auch Staffelpreise als Nettopreise ab, deshalb können diese Preise ebenfalls ganz einfach als SQL-Update neu eingetragen werden.
PrestaShop hat in der Zwischenzeit wieder einige neue Versionen veröffentlicht.
Dass es nicht immer notwendig ist auf jede neue Version zu aktualisieren ist richtig. Deshalb kann es sein, dass viele Onlineshop-Betreiber aktuell die Version PrestaShop 1.7.6.3 im Einsatz haben.
Einigen ist vielleicht bereits aufgefallen, dass es ein Problem mit den PrestaShop Kategorien gibt.
Hier eine kurze Problembeschreibung:
Im Admin-Menü hat man die Möglichkeit unter „Katalog > Kategorien“ seine eigenen Kategorien zu verwalten.
Manchmal ist es notwendig, dass man die Reihenfolge der Kategorien ändern muss.
Wie jeder erfahrene PrestaShop-Benutzer weiss, ist dies einfach mit der Maus möglich. Die entsprechende Kategorie kann an die neue Position hingezogen werden.
In der PrestaShop-Version 1.7.6.3 ist dies nicht möglich.
Die Kategorie wird zwar kurzzeitig verschoben, aber spätestens im Frontoffice, also im Onlineshop selbst, ändert es die Reihenfolge nicht.
PrestaShop Kategorien
Lösung Problem Kategorien-Reihenfolge
Um dieses Problem zu beheben, ist leider ein Upgrade auf die neuste Version 1.7.6.4 notwendig.
Mit der neuen Version ist dieses hier beschriebene Problem der Kategorien-Reihenfolge bereits wieder behoben und die Kategorien lassen sich wie gewohnt mit der Maus verschieben und werden auch dementsprechend im Onlineshop richtig angezeigt.
Den PrestaShop Cache ganz einfach löschen und neu aufbauen. Zudem erklären wir Ihnen, wie der Symfony Cache innerhalb von PrestaShop ganz einfach und ohne grossen Aufwand geleert werden kann.
Wenn im PrestaShop der Cache aktiviert wird, können diese direkt als Files abgelegt und per FTP abgerufen werden. Dies ist eine einfache und sinnvolle Art, den Cache zu speichern, ohne grossen Aufwand zu betreiben.
PrestaShop Cache im Admin-Menu löschen
PrestaShop Cache löschen
Einerseits besteht die Möglichkeit, den Cache im Admin-Menu zu leeren/löschen. Diese Möglichkeit ist vor allem hilfreich, wenn Updates am Shopdesign (CSS-Files) durchgeführt werden mit aktivem Cache.
Im PrestaShop Admin-Menu finden Sie den Abschnitt unter:
Erweiterte Einstellungen > Leistung
Beim Punkt Templace Kompiilierung sollte Recompile Template if the File have been updated oder Force Compilation gewählt werden.
Danach kann oben rechts Cache löschen ausgeführt werden.
Ein Backup sollte vom CSS-File angelegt werden, beim Cache-File ist das nicht notwendig.
Gerade für Änderungen am Template / Shopdesign, darunter vor allem CSS-Files, ist das immer nützlich, damit die Updates auch sichtbar werden.
PrestaShop Cache via FTP löschen
Etwas anders verhält es sich, wenn beispielsweise ein Serverumzug durchgeführt wird oder das Datenbank-Passwort geändert wurde. Dort reicht es leider nicht aus, nur den Cache im Admin-Menu zu löschen.
Öffnen Sie ganz einfach Ihren Server per FTP-Zugriff:
Öffnen Sie das PrestaShop-Rootverzeichnis
Danach die Ordner var/cache/
Jetzt werden die Ordner prod / dev sichtbar. prod = Produktiver Modus / dev = Development Modus
Löschen Sie den gesamten prod oder dev Ordner, je nach Modus der im PrestaShop aktiv geschaltet wurde.
Danach kann PrestaShop wie gewohnt aktualisiert werden, der Cache wird damit automatisch neu aufgebaut.
PrestaShop Symfony Cache löschen
Verfügen Sie via SFTP über ausreichend Serverrechte, dann können Sie auch in der Konsole (z.B. WinSCP) den Symfony Cache löschen.
Gehen Sie im WinSCP ins PrestaShop-Rootverzeichnis und öffnen Sie die WinSCP-Konsole. Diese finden Sie unter Befehle > Terminal öffnen. In der obersten Zeile können Sie den folgenden Code eintragen und mit Enter auslösen.
Im aktuellen Fall ist es aber ganz einfach zu überprüfen, ob Ihr PrestaShop von der Sicherheitslücke betroffen sein könnte. Befolgen Sie unsere Anleitung und stellen Sie sicher, dass Ihr PrestaShop nicht betroffen ist. Ist er betroffen, erfahren Sie gleich auch die Lösung zur Behebung.
PrestaShop Module überprüfen
Öffnen Sie Ihren Server mit einem FTP-Programm. Danach öffnen Sie root/modules/ und können direkt die Module überprüfen.
Bisher bekannt ist, dass vor allem folgende Module betroffen sind:
1-Click Upgrade (autoupgrade)
Cart Abandonment Pro (pscartabandonmentpro)
Faceted Search (ps_facetedsearch)
Merchant Expertise (gamification)
PrestaShop Checkout (ps_checkout)
Die neusten Versionen dieser Module sind bereits ohne phpunit ausgestattet. Wenn im PrestaShop aber ältere Versionen dieser Module installiert sind, müssen diese zwingend manuell kontrolliert werden.
Öffnen Sie dazu einfach das Modul und kontrollieren Sie, ob der folgende Ordner vorhanden ist: vendor/phpunit
Ist dieser Ordner vorhanden, dann können Sie den Unterordner phpunit ganz einfach löschen. Löschen Sie aber nur den Unterordner phpunit, die restlichen Unterordner im „vendor“ sind je nach Modul notwendig und nicht betroffen von der Sicherheitslücke!
Schadcode suchen und entfernen
Das Framework phpunit ist leider vom Sicherheitsleck betroffen, dieses wird für die Entwicklung von Modulen eingesetzt. Darüber ist es einem Angreifer möglich, von aussen auf Ihren Server zugreifen zu können – Normalerweise um Schadcode hochzuladen.
Prüfen Sie ob Sie im Modul sowie im Hauptverzeichnis (root) folgende Files entdecken:
XsamXadoo_Bot.php
XsamXadoo_deface.php
0x666.php
f.php
Xsam_Xadoo.html
Ausserdem sollte geprüft werden, ob weiterer Schadcode hochgeladen wurde. Sehr häufig erkennen Sie diesen an merkwürdigen Namen der Files, beispielsweise x3582nml.php oder ähnlich. Dies deutet auf ein File hin, welches hochgeladen wurde und Schadcode verbreitet.
Sind Sie unsicher, ob Sie betroffen sind? Sehr gerne stehen Ihnen unsere PrestaShop Experten zur Verfügung.
Die PrestaShop Version 1.7.x ist schon länger verfügbar. Dennoch sind nach wie vor ältere PrestaShop Versionen im Einsatz zu finden.
Die älteren Versionen werden nicht mehr gewartet und es stehen auch keine Updates mehr zur Verfügung. Dies kann zu Problemen im System, unvorhersehbaren Fehlern und im schlimmsten Fall zu Sicherheitsproblemen führen.
Wir empfehlen PrestaShop-Betreibern Ihre Onlineshops stehts so aktuell wie möglich zu halten. Dies nicht nur um eventuelle Sicherheitslücken zu schliessen, sondern weil bei den laufenden Updates auch mögliche Bugfixes behoben werden und immer wieder neue und tolle Funktionen dazukommen.
Doch eine Migration sollte nicht auf die leichte Schulter genommen werden. Sie will gut überlegt und geplant sein, damit der Onlineshop erhalten bleibt.
Gerne helfen wir Ihnen bei der Planung Ihrer Migration. Wir bringen Ihr PrestaShop auf die neuste Version.
Für eine Beratung nehmen Sie unverbindlich Kontakt mit uns auf.
Selbstverständlich möchten wir Ihnen aber auch nicht vorenthalten, dass PrestaShop ein 1-Click-Upgrade anbietet.
Dies ermöglicht es den PrestaShop-Betreibern Ihren Onlineshop selbstständig upzudaten.
Um Ihr PrestaShop mit dem 1-Click Upgrade zu aktualisieren, gehen Sie wie folgt vor:
1. Falls nicht schon geschehen, installieren Sie das 1-Click Upgrade Modul. Navigieren Sie dafür zu Module -> Modul-Katalog und geben Sie in der Suche „1-Click Upgrade“ ein. Installieren Sie das Modul wie gewohnt.
2. Nach der Installation erscheint ein neuer Menü-Punkt
3. Nun müssen alle Vorbereitungen getroffen werden. Im ersten Schritt vergewissern Sie sich, dass Ihr System sowie Server alle notwendigen Voraussetzungen erfüllen. Das heisst, jeder Punkt auf der Checkliste benötigt ein grünes Häkchen.
4. Haben Sie alle Voraussetzungen erfüllt, ist es wichtig dass Sie ein Backup Ihres PrestaShop-Systems sowie der Datenbank anlegen.
5. Falls das Modul das noch nicht gemacht hat, können Sie nun manuell nach Updates suchen:
6. Sie können nun die passende Version sowie den Kanal auswählen und anschliessend auf Speichern klicken:
7. Wählen Sie nun abschliessend die für sie passenden Optionen aus. Wir empfehlen die Serverleistung auf „Gering“ zu belassen, damit das System nicht zu fest belastet wird:
8. Starten Sie den Upgrade-Vorgang. Beachten Sie bitte, dass der Vorgang nur gestartet werden kann, wenn die Checkliste komplett grün ist.
9. Nach erfolgreichem Upgrade prüfen Sie Ihren Onlineshop ob alle Daten und Funktionen wie gewünscht vorhanden sind.
10. Nehmen Sie Ihren Onlineshop wieder aus dem Wartungsmodus.
11. Ihre PrestaShop-Installation ist nun aktuell.
Wichtiger Hinweis:
Dies ist ein automatisches Upgrade, ausgelegt auf Standard- und fehlerfreien Installationen. Es ist niemals ausgeschlossen, dass aufgrund von Systemproblemen der Onlineshop anschliessend nicht mehr verfügbar ist. Weiter ist zu beachten dass Fremdmodule sowie eingekaufte Themes den Upgradeprozess stören können und dies zu Fehler führen kann.
Weiter ist zu empfehlen niemals von einer Hauptversion auf die nächste zu wechseln. Führen Sie mehrere Upgrades durch.
Gerne stehen wir Ihnen für eine Beratung zur Verfügung. Nehmen Sie Kontakt mit uns auf.